Fotos und Erfahrungen von Selbstbauern sowie REINKE- Schiffe, die uns selbst über den Weg gefahren sind- Teil 2004-1:

Photos and experiences from self- builders as well as REINKE- Yachts which we met ourselves- Part 2004-1

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6-04: Unser EURO- Pionier Dr. Piert hat auch diesen Winter wieder an seiner SATORI gebastelt. Ergebnis: Salinge gepfeilt, Püttinge versetzt, Achterstag entfernt und durch Backstagen ersetzt, um das extrem ausgestellte Großsegel "Konvex Main" unseres Systemlieferanten Segelwerkstatt Stade fahren zu können. Damit nicht genug: für das Großsegel wie auch für eine neue Rollgenua wurde "X-Tech" als Material gewählt: eine entschärfte Variante der Regatta- Kevlar- Segel, die durch eine zusätzliche Tafetta- Schutzschicht länger haltbar und auch für Fahrteneinsatz geeignet sein soll.

Da mich als Freizeit- Regattasegler diese Variante natürlich persönlich sehr reizt, habe ich zur Kieler 24- Stunden Regatta (siehe auch YACHT 14-04) auf der SATORI angeheuert und war begeistert: bei leichten Winden lief die EURO mit Groß und Genua beim Start gleich oder besser selbst als teilweise größere Kunststoff- Regattaschiffe unter Spi. Dann später mit 135 qm- Gennaker ging es richtig ab: bei immer noch leichten Winden bis 3 Bf waren bis zu 8 kn auf dem Log. Leider verteilten sich die 32 Teilnehmer nach dem Start in alle Richtungen, da jeder eine andere Taktik für die meisten Meilen in 24 h hatte. So war leider kein direkter Vergleich mehr möglich. Wir liefen um 5 Uhr morgens Spodsbjerg/ Langeland/DK an und warfen unsere Postkarte in den Briefkasten.

Zurück mit leichten achterlichen Winden zeigten sich dann die Nachteile eines Gennakers gegenüber einem Spi: bei mehr als 150° raumem Wind fiel das Ding ein, es musste vor dem Wind gekreuzt werden. Trotzdem lagen wir weiter sehr gut im Feld der Schiffe in unserer Nähe, aber leider schlief der Wind später komplett ein, so dass wir nach Stunden >Stehen< in der Ostsee- wie fast alle anderen Teilnehmer- zurück in die Förde motoren mussten. Nur 4 Teilnehmer erreichten überhaupt das Ziel.

Was die EURO leisten kann, zeigt sie eine Woche später bei der Regatta Aerö- Rund (leider ohne uns):

Kiel- Aerö und zurück jeweils 1. von 8 in Yardstick- Gruppe 3 (Yardstick 106). Nach GESEGELTER Zeit gesamt SCHNELLER als nach Yardstick eigentlich deutlich schneller eingestufte Schiffe (je kleiner die Zahl, desto schneller das Schiff), z.B. First 300 (Yardstick 99), Dehler 35 ( 96), Comfortina 32 (103), X-79 (100), Hallberg- Rassy 34 (101), Dehler 37 (97), Bavaria 40 (94) : als 29. von 72 gestarteten z.T. hochklassigen Rennziegen nach GESEGELTER Zeit und 4. Platz nach berechneter Zeit sind ein tolles Ergebnis: HERZLICHE GLÜCKWUNSCH !

Unser Fazit: Die Riggumrüstung bringt sicher mehr Speed und Spaß vor Allem bei wenig Wind, ist aber sicher nur für geschwindigkeitsbessene Segler geeignet, die genau wissen, was Sie tun. Der ganz >normale< REINKE- Selbstbauer sollte beim Standard bleiben.

Den versprochenen Effekt >Mehr Speed bei weniger Lage und Luvgierigkeit< bei mehr Wind durch das >Konvex Main< konnten wir aufgrund des geringen Windes leider nicht testen.

Für die Minderheit unserer Selbstbauer, die das letzte an Leistung aus Ihrem Schiff herausholen wollen und auch bereit sind, mehr dafür zu zahlen, sind die >X-Tech<- Segel eine gute Wahl: der Stand vor Allem bei den leichten Winden überzeugte uns so, da unsere nächsten Segel auch aus diesem Material von der Segelwerkstatt Stade gefertigt werden. Erfahrungen bei Starkwind und Haltbarkeit werden dann später folgen, zusammen mit Erfahrungen der neuen aufgedruckten >Cover Brush<- UV- Schutzbeschichtung für Rollvorsegel, die alle Nachteile der bisherigen aufgenähten Aufdopplung am Achterliek vermeidet (Gibt es nur bei der Segelwerkstatt- auch Nachrüstung möglich)

Die Erfahrungen von Dr. Piert:
>Nun zu den bisherigen Erfahrungen: Der Mast hat nicht nur Sturm und Starkwind bestens überstanden, sondern die Performance der Euro hat sich entscheidend verbessert, siehe die Regattaergebnisse.

Aber auch ohne Convex Main fährt das Boot besser, da grundsätzlich mehr Dampf auf das Vorstag geht. Das ist bei dem langen Vorstag und Semikutterrigg grundsätzlich schwierig, und gibt der Genua aber gehörig mehr Power.

Nun noch einmal zur Standfestigkeit des Mastes: Dieser steht dank der um 50 cm nach achtern gefeilten Salinge auch ohne die Achterstagen. Die entsprechende Hunter fährt dieses Rigg ganz ohne Achterstag! Zu keinem Zeitpunk, auf keinem Kurs, bei keiner Windstärke konnte ich in der Mastkurve irgendeine Instabilität feststellen. Dieser steht fest und definiert. Nach wie vor gibt es ja 2 Achterstagen, die lediglich mit dem Convex Main analog wie Backstagen zu bedienen sind (Regattaversion). Aber auch ohne exaktes Timing bei der Halse bleibt der Mast stehen, bei der Wende gibt es sowieso keinen Stress.

Dem ambitionierterem Segler ist diese Version auf jeden Fall zu empfehlen. Es ist beim Bau darauf zu achten, dass der entsprechende Spant, der das neue Pütting aufnehmen soll, verstärkt wird.

Auch diese EURO liegt in Kiel- Schilksee

Früh unterwegs in diesem Jahr: die 10M- >KONKAV< von der Elbe im April auf Helgoland (unten Mitte).

Die 10M von Herrn Meyer aus Rodenkirchen dagegen noch zu Himmelfahrt ohne Mast auf der Weser (unten)

Zu den Fahrleistungen der 10M noch eine Mail eines Interessenten vom 3-7-04:

>Hallo Herr Reinke,

zuerst einmal Vielen Dank für Ihre Antwort und den Bemühungen mit den Adressen. Das funktioniert ja prima mit Ihrem Info-Service, Note 1+. Ich werde mit Sicherheit mit einigen Selbstbauern Kontakt aufnehmen und vielleicht auch mal in den Genuss kommen, eine 13 oder 15M zu segeln. Auf der 10M meines Kollegen habe ich schon etwa 500 Meilen gesegelt und bin von Rumpf, dem ASY-Kiel und vom Deckssalon begeistert. Richtig gut ist aber die Höhe am Wind mit etwa 35°.

U.D...<

Zur 10M von Herrn Tank (oben Mitte) erreichte uns im März 04 folgenden Info:

>Sehr geehrter Herr Reinke,

dieses Jahr wird nun auch meine 10M fertig werden, obwohl man sagen kann, das so ein Schiff wohl nie ganz fertig ist.....

Mit Segelbildern kann ich noch nicht dienen. Das muss bis Ende des Jahres warten.

Im übrigen, auch wenn Sie es wahrscheinlich zum tausendsten mal hören: Trotztotalem Selbstbau und Erstlingstat, hatte ich keinerlei Probleme mit demBau. Natürlich bin ich nicht ungeschick aber ohne die exzellente VorarbeitIhres Vaters wäre der Bau sehr viel schwieriger geworden. Vom fertigen Boot bin ich ebenfalls begeistert. Vor allem was die Sinnigkeit des Konzeptes angeht. Vergleiche mit anderen 10m Booten sind bis jetzt immer zugunsten der REINKE ausgefallen. Das Einrichtungskonzept ist meiner Ansicht nach unschlagbar. Die einzigen Änderungen sind der Verzicht auf die Tür im Vorschiff und der Bau einer L - Sitzecke im Salon, die einen 120 x 60 cm Tisch zulässt der stabil an Schott 6 angeschraubt ist und damit nur ein Bein benötigt. Wir können so zu dritt unbeengt essen und auch zu viert ist dasnoch möglich- toll! Auf die klappbare Koje im Salon musste so nicht verzichtet werden auch wenn die Benutzung eher nicht geplant ist. Ich hatte im wesentlichen nur Lieferer die Ihr Vater im Rahmen des HD Systems nannte und bin nie enttäuscht worden.

Leider kann ich Ihrem Vater nicht mehr persönlich Danken. Da Sie sein Erbe angetreten sind, was ich im übrigen im höchsten Maße als ehrenvoll betrachte, wohl ahnend, dass das Betreiben des HD-Systems vor allem viel Arbeit macht, richtet sich mein Dank nun an Sie. Ich wünsche Ihnen viel Glück und Erfolg und hoffe, dass Sie bei der ganzen Arbeit auch Freudehaben.

mit vielem Dank und herzlichsten Grüßen

Thomas Tank<

Von unserer Seite Herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Fertigstellung und vielen Dank für die nettten Worte.

Schon länger in Fahrt ist die 15M von Herrn Zucker, der jetzt (3-04) auch Mitsegeln anbietet (übrigens auch auf einer älteren SECURA) :

Hallo Herr Reinke jun.,

mit ihrem Vater habe ich die Sunny (die 2. 15m mit verlängertem heck) gebaut und mittlerweile Mittelmeer, Atlantik (Algarve, Azoren) besegelt: gute Erfahrungen.

Ich kann Interessierten nun auch anbieten, hier in der Nord- und Ostsee mitzusegeln.

Man erreicht uns unter www.Zucker-yachting.de .
Von dort haben wir auch die nebenstehenden Fotos. Danke für die Genehmigung hierfür.

15M- INUIT von einem gemeinnützigen Schweizer Verein für Jugendarbeit 2-04:> Viele grüssen von H.D.Lizenznehmer : Herrn JAN VAN ACKER, vielleicht die einzige Stahlselbstbauer im Belgiën, und von seine Freunde und Mitarbeiters Wim & Peter BAEKELANDT. <

War trotz aller Alu- Vorteile nicht vom Selbstbau in Stahl seiner 16M abzubringen und gehört damit zu einer nur noch kleinen Minderheit

16M von Herrn Saller seit Ende 2003 fertig in Spanien
1-04: Danke für die Fotos von Herrn Buchner und folgende Mail:

>Ich habe am 24.9.2001 meine S11 KIORE MOANA fertiggestellt und mit dem LKW nach Koper an die Adria überstellt. Seither sind wir in unseren Urlaubenentlang der dalmatinischen Küste unterwegs. Derzeit liegt das Schiff inVrboska (Hvar).

Wir hatten bis jetzt keine Problem, jedenfalls keine die ich nicht, nachdem ich das Schiff alleine gebaut habe, im handumdrehen lösen hätte können.<

14-6-04 Baubericht mit Fotos (von Herrn Klein (vielen Dank):

>nach längerer Zeit, hier mal wieder ein Baubericht von meiner Super 11 ( Mystic):

Letzten Freitag bin ich erstmals mit dem Schiff ins Wasser gegangen, um die Antriebsanlage etc. zu testen.

Nach der wohl üblichen Aufregung und den Sorgen ob alles klappt, kann ich jetzt sagen, dass alle diese Gedanken überflüssig waren. Das Schiff ist absolut dicht und von Motor und Antrieb bin ich restlos begeistert.....

In den nächsten Tagen werde ich längere Probefahren machen und dabei auch die Geschwindigkeit messen, der Motor dreht noch etwa 300U/min zu hoch, es fehlen allerdings auch noch erhebliche Gewichte im Boot ( Rigg, 30%vom Holz Innenausbau, 250 Ltr Diesel etc) Ich bin zuversichtlich dass im Endausbau die 3000U/min exakt erreicht werden.

Später soll dann ein Autoprop oder Faltprop installiert werden, der Festprop wird dann als Reserve für Langfahren mitgeführt.

In den nächsten 2 Wochen wird jetzt der Mast geliefert ( Herot) dann ist ein fast fertiges Schiff im Wasser :-)

3-04: auch von Herrn Klingler aus Österreich erhielten wir einen Baubericht mit Foto von seiner S11

Nur der Geräte-Träger achtern ist so nicht zur Nachahmung empfohlen- etwas kleiner und eleganter wäre wohl auch möglich gewesen.

Aber das ist sicher Geschmackssache und auch eines der wichtisten Argumente FÜR den Yacht- Selbstbau: hier kann jeder seine eigenen Ideen verwirklichen- auch wenn sie nicht den Geschmack der breiten Masse treffen!

Gemeldet hat sich am 8-6-04 S-11- Birkhoff (Fotos 03-2) kurz vor Aufbruch zur Weltumsegelung:

>mit Schrecken habe ich vor ein paar Tagen festgestellt, dass unser Reinke-Ausweis abgelaufen ist. Und das knapp einen Monat vor Beginn unserer Reise. (Gibts eigentlich auch eine Verlängerung für Weltumsegler?)

Wenn das Wetter mitspielt werden wir voraussichtlich am 11.07. von Bremerhaven aus (Kuhlmann-Marina) mit der Morgentide zu unserer großen Reise starten. Eine hompepage haben wir bewusst nicht eingerichtet, da wir nicht Sklaven unserers Laptops, unserer Eltern usw. werden wollen. Aber vielleicht ändern wir ja noch unsere Meinung. Berichte wird es dennoch regelmäßig geben, aber per email. Interesse?

Außerdem sieht es so aus, als wollte uns das Nord-West-Radio begleiten. Wahrscheinlich ab August regelmäßig einmal am 1. Sonntag im Monat im Rahmen der Sendung Mare-Radio. Ein erstes Interview hats schon gegeben. Sobald wir den Sendeplan kennen (und die Sache nicht doch noch aus dem Programm gekippt wird) schicken wir Ihnen eine mail. Das ist ja für Sie und Ihre Fangemeinde sicher interessant (hoffentlich wirds auch interessant.).

Ansonsten starten bzw. sind gerade zwei Reinke zu großen Reisen gestartet. Die BREAKPOINT aus Lübeck (13er) und die ANTJE aus Rostock (Euro). Beide haben homepages: www.sy-breakpoint.de und www.maris-navigaris.de.<

31-5-04 Mail S11-Pröll:> bevor es Morgen weitergeht am Bau unserer S11 möchte ich ihnen noch kurz einen aktuellen Status zumailen. Gleich nach Kauf der Lizenz im Herbst letzten Jahres beauftragten wir Herrn Rehberger mit dem Kaskobau....

Am 21.5. wurde nun der Rumpf, mit allen planbaren Metallarbeiten versehen, ausgeliefert. Der Rumpf ist sehr sauber verarbeitet, hier ein großes Lob an Herrn Rehberger...

Jetzt sind wir eifrig daran den Innenausbau vor dem Herbst abzuschliesen, so dass dem geplanten Wasserungstermin im April 2005 nichts mehr im Wege steht.<

Links: Viel Beachtung fand die in Düsseldorf auf der Boot 2004 und in Berlin ausgestellte OMEGA F von Fabian- Boote- einschließlich einer positiven Beurteilung in YACHT 5-04: In dieser Übersicht wurde der im Vergleich zu anderen Booten in vergleichbarer Größe überaus günstige Preis erst recht deutlich

Rechts: am 2-7-04 erhielten wir Grüße aus Tschechien von Herrn Bohacik:

>Sehr geherteer Herr Peter Reinke

meine S10 ist schon an der Donau, jetz werden wir motor testen und Ich wunsche Ihnen schone Urlaub.<