Fotos und Erfahrungen von Selbstbauern sowie REINKE- Schiffe, die uns selbst über den Weg gefahren sind- Teil 2004-2:

Photos and experiences from self- builders as well as REINKE- Yachts which we met ourselves- Part 2004-2

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Neue Meldungen von der S11:

so sandte uns Herr Hammersen am 18-10-04 folgende Mitteilung:

Hallo Herr Reinke,

ich möchte mich kurz melden und den Baufortschritt unserer S11 mittteilen. Nachdem wir Ende November 2003 den Auftrag für den Bau des Rumpfes erteilt hatten und Herr Lange uns einen Liefertermin für Ende Mai 2004 zugesagt hatte, konnten wir den fertigen Rumpf schon Ende April übernehmen. Das Boot steht nun seit über fünf Monaten bei uns auf der Weide und der weitere Ausbau geht zügig voran.

Der Rumpf ist komplett grundiert und im Unterwasserbereich vollständig beschichtet. Z.Zt. sind wir dabei, den Überwasserbereich zu beschichten. Luken und Fenster hatten wir als erstes eingebaut um das Boot wasserdicht zu bekommen. Bis auf das Deck ist die Isolierung schon fast vollständig aufgeklebt. Die Schottwand zum Vorschiff steht auch bereits. Da der Yanmardiesel von Nereide in der Werft eingebaut worden ist können wir jetzt mit der Installation der übrigen Technik beginnen. Wir hoffen, daß das Wetter noch einige sonnige Tage bereit hält um bis auf die Endlackierung und Antifouling die Farbarbeiten noch diesen Monat abschließen zu können.

Ich möchte auch ganz ausdrücklich die hervorragende Zusammenarbeit mit Herrn Lange von Nereide loben. Die Betreuung und Begleitung in der Bauphase des Rumpfes war so gut, daß durch uns bis auf die Endabnahme keine Besuche in Prag nötig waren. Auch bei den weiteren von uns selbst ausgeführten Arbeiten stand und steht Herr Lange uns mit seinem fundiertem Wissen zur Seite.

Die mitgelieferten Fotos zeigen den Rumpf nach Anlieferung bei uns und in seinem jetzigen beschichteten Zustand. Die Wasserlassung haben wir für Mai 2005 in Emden geplant.

Im September 04 erhielten wir Nachricht von S11- Bauer Kofler aus der Schweiz:

>Die Schiffstaufe ist vorbei und das Schiff ist vom Schwiezerischen-Schiffahrtsamt abgenommen und nun in Basel registriert.

Am 31. August haben wir unsere Coco de Mer nach Basel an den Rhein transportiert und eingewassert, anschließend fuhren wir über den Rhein-Rohnekanal bis nach Montbéllard.Bis ende Oktober wollen wir in Südfrankreich sein wo wir unsere Coco de Mer Ueberwintern.

Meine Homepage wird laufend mit Bilder und kleinen Berichte aktualisiert.

Ich hoffe das Ihnen unser Schiff gefällt und wünsche noch eine gute Zeit

......... Nächste Woche geht die Reise weiter bis nach St-Jean de Losne wo unser Schiff überwintern wird.

Ich hoffe natürlich, dass mit diesen Bildern viele Selbstbauer zum durchhalten motiviert werden um später mit den gleichen Glücksgefühlen unterwegs sein können wie wir.<

S11- Strotges sandte uns rechtes Foto im Oktober 04.

Schon lange aktiv und seit 2004 auf >großem Törn< ist S11- Birkhoff. Nachfolgend die letzte Standortmeldung aus Gran Canaria vom November 04:

SOM 5: Lagos - Lanzerote

Wir sind mittlerweile in Lanzarote angekommen. Von Alvor aus waren wir per Auto noch kurz in Gibraltar, nachdem wir das Hinsegeln aus Faulheit aufgegeben hatten, um den beruehmten Felsen und seine Affen zu sehen und dort ein Kurzwellenfunkgeraet zu kaufen

(ich habe Martin mittlerweile davon ueberzeugen (oder ueberreden?) koennen, trotz fehlender Lizenz und noch fehlender Ahnung). Hat leider aber nicht geklappt, weil wir wegen Besuch zu wenig Zeit hatten.
Nachdem wir in Lagos noch einen neuen Kuehlschrank haben eingebauen lassen, der alte gab seinen Geist auf, sind wir am 10.10. endlich Richtung Kanaren gestartet. Die Ueberfahrt war eigentlich recht gut, die meiste Zeit NE 4-5 Bft. ........

Die naechsten 10 Tage lagen wir meist vor Anker bei La Graciosa, einer kleinen Insel noerdlich von Lanzarote. Dort war Anke vor 13 Jahren schon einmal mit Andreas gewesen, damals mit Rucksack und sie hatten 1 Woche an einem einsamen Strand campiert.
Mittlerweile ist das Dorf etwas groesser geworden, ....Insgesamt wirkt der Ort wie Wueste am Meer. Der Hafen hat allerdings jetzt 2 Stege fuer Gastlieger und es sind wohl in der Hauptsaison Oktober/November (also jetzt) sicher 50 Yachten da. Alles Langfahrtsegler, viele nette Leute. Jeden Freitag wird Pottlach am Strand oder auf der Hafenmole veranstaltet.

In der Ankerbucht haben wir unsere Freunde von der ANTJE wiedergetroffen und deren Freunde und deren Freunde... Wir haben BBQ am Strand gemacht, Martin hat mit Norbert eine Dinghiregatta unter Segeln gefahren (und verloren), kleine Wanderungen auf den Hausberg gemacht, repariert (es gibt ja immer was zu tun und immer geht was kaputt, man bastelt sich so um die Welt) und viel viel gelesen. ........

Uebrigens haben wir unsere Plaene geaendert: nach den Kapverden werden wir erst in die Karibik segeln und von dort aus dann nach Sueden/Suedamerika. Irgendwie hatte ich mir die von Martin ausgearbeiteten Routenplaene nicht genau genug angesehen und nun mussten wir uns etwas neu orientieren, weil ich protestiert habe...

Herr Walraph hat seine EURO OGOPOGO fertig gemeldet und seine Segelnummer 120 von uns erhalten. Das Schiff liegt in Breege/ Rügen:

>...Wie letzte Woche telefonisch abgesprochen, ... Segelbild aus 2003, leider nur mit Arbeitsfock bei wenig Wind. ):

2005 werden wir Ihnen mehr und bessere Bilder senden können.<

Wir freuen uns darauf.

Auch über Meldungen älterer HD-Kunden freuen wir uns, wie die von Herr Duchow mit seiner TARANGA aus 1993:

>anbei ein paar Fotos von meiner Taranga zu Ihrer Info und freien Verwendung. Das Boot ist perfekt (und teuer) ausgerüstet wie kaum ein anderes. Auch der Innenausbau hat eine Topkonzeption moderner Art.<

Diese 15M haben wir im Oktober 04 in Rendsburg gesehen
Herr Lindenthal ist bei der Ausrüstung seiner 10M.Der Bau wird dokumentiert auf www.lindenthal-leipheim.de . Dort gibt es auch viele Informationen und Tipps zu Bau und Ausrüstung sowie nebenstehenden Fotos, die wir freundlicherweise hier nutzen dürfen.

Ohne Fotos der Törnbericht von 13M- Wittwer von September 04:

.....Der Hurrikan IVAN ist soeben nur ganz knapp neben Venezuela durchgezogen. Ausser starken Regenfällen spürten wir hier nichts von dieser immensen Naturgewalt. Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 km sind schon sehr unheimlich. IVAN richtete auf Grenada, da wollten wir ja eigentlich zuerst diese Hurrikanzeit verbringen, ganz grosse Schdden an. Nach unseren letzten Informationen (CNN-TV) gab es viele Tote. Bis zu 90 % aller Gebäude und Kulturen seien stark in Mitleidenschaft gezogen und eine größere Anzahl von Booten, total zerstört worden.

Wir wissen, dass einige unserer Segelfreunde ihre Boote dort stationiert hatten ..

Auf unserer Homepage www.momo-sailing.ch könnt ihr jetzt wieder unsere Erlebnisse und Gedanken, der letzten beiden Monate, mitverfolgen.

- Marina Bahia Redonda in Puerto La Cruz.
- Ausflug nach Canaima.
- Salto Angel, 1005 Meter freier Fall des Wassers.

Auch Herr Patalla hat uns Fotos(leider nur Papierdrucke) über seine 84/85 gebaute 10M gesandt:, die nach den Fotos anscheinend in Horumersiel liegt
>es war die erste 10M in Stahl gebaut, das Schiff befindet sich in einem ausgezeichneten Zustand, wie die Fotos beweisen und ist an Zuverlässigkeit und Stabilität nicht zu überbieten"

Auch wenn es nicht unsere Konstruktion ist, liegt dem OPTI das gleiche Grundkonzept wie unseren HD- Yachten zugrunde: Einfacher Knickspantbau für schnellen, preiswerten und simplen Selbstbau.

Von Einfach und preiswert ist in der Opti- Regattaszene allerdings schon lange nicht mehr die Rede: Kaum eine Bootsklasse ist so stark reglementiert durch Vermessungsvorschriften wie der Opti.

Wir haben deshalb 2004 das kleine Bremer Opti- Team, zu dem auch unser Sohn Sverre gehört, bei der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Glücksburg unterstützt.

Außer Björn Beilken (rechts), der seine Opti- Karriere mit einem 7. Platz von 217 Teilnehmern dort beendete, haben sich die anderen Bremer Teilnehmer Sverre Reinke, Cedric Deppe und Marcel Plitzko (Foto links, von links) erst 2004 erstmals für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert, wobei Sverre mit einem sehr guten 88. Platz das beste Ergebnis der Drei erreichte.

21.8.04: Tolles Wetter vor Kiel- Strande, aber leider kaum Wind: trotzdem ist die EURO von Herrn Hoffmüller unter Segeln unterwegs und zeigt, das REINKE- Yachten auch bei wenig Wind nicht gleich die Maschine anschmeissen müssen.
Noch mehr EURO's im September 04 in der Flensburger Förde: die IDA links im Hafen, die PAULUS nur unter GRoßsegel bei Holnis
Neuigkeiten auch von der OMEGA F: Fabian- Boote hat uns Fotos von der ersten OMEGA F mit Klapp/ Schiebeluk gesendet sowie neue Innenaufnahmen
Die S11 von Herrn Hoste sahen wie im Juli 04 auf Helgoland (oben Mitte + links).

Der Dänischen Stahl- TARANGA oben rechts im Limfjord sieht man Ihre ca. 20 Jahre nicht an.

links: 10M in Kiel- Strande, rechts 12M- SAMIRAH in Flensburg.

Unten von links: 15M- PATINA III/ Herr Meyer inKiel, S10 WILMA September 04 in Flensburg und eine SUPER-SECURA auf Helgoland aus den Anfangszeiten des HD- Systems- immer noch voll aktiv

Die 15M- SUNNY links ist noch von 94 aus dem Archiv menes Vaters.

So weit ist Dr- Müller noch nicht, der mit seiner 16M schon sein 2. REINKE-Schiff baut, aber zumindest liegt uns schon sein erster ERfahrungsbericht vor:

> Unser 16M gedeit prächtig, ich glaube nicht, dass irgendeine andere Werft mit solcher Präzision und "Liebe" ein Schiff baut wie Ulrich Rehberger. Ich habe zwar inzwischen so an die 300 Stunden mitgeholfen, da doch viele Teile beim 16er einfach zu groß und schwer sind für einen allein. Dabei konnte ich aber auch sehen mit welcher Kompetenz in Unterwössen gebaut wird.<

Obige Aufnahme einer 11MS vor der dänischen Insel Aebelö sandte uns EURO- Selbstbauer Pellet aus der Schweiz.

Wir würden uns freuen, wenn auch andere Selbstbauer uns mehr Fotos senden würden.