Fotos, Aktuelles und Erfahrungen von Selbstbauern sowie REINKE- Schiffe, die uns selbst über den Weg gefahren sind- Teil 2005-1:

Photos, actual news and experiences from self- builders as well as REINKE- Yachts which we met ourselves- Part 2005-1

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Gute Nachricht zum Jahresanfang: nachdem einige Rumpfhersteller aus dem HD-System ausgeschieden sind, gibt es nun wieder einen neuen (alten) Rumpf- und Ausbauer: die Fa. Matzerath war bereits früher lange Jahre im HD- System und hat u.a. die 11MS meines Vaters in sehr guter Qualität gebaut. Sie passt damit gut zum hohen Qualitätsstandard unserer bewährten Lieferanten, und auch die Kosten liegen auf ähnlichem Niveau.

Neu aufgenommen wurde jetzt auch der AUSBAU von REINKE- Yachten.

Wir wünschen viel Erfolg und gute Zusammenarbeit mit unseren Kunden.

Die 15M >SAMANTHA NOVA< von Jürgen >Yogi< Pehlgrimm haben wir zufällig auf Grenada gesichtet und hatten kurz vor Abreise noch 10 Minuten für ein kurzes Bier an Bord.

Yogi ist schon seit ca. 10 Jahren in der Karibik und bietet Mitsegelmöglichkeiten und Tauchen an Bord an

S11- Birkhoff ist dagegen noch (1-05) auf den Kapverden und startet demnächst Richtung Brasilien. Wir freuen uns über die regelmäßigen Standortmeldungen und Fotos und wümschen weiter gute Reise
Weniger exotisch dasRevier von 10M- Küpper aus Berlin. Er schrieb uns den Fotos:

>Sehr geehrter Herr Reinke, nun mit einer Digitalkamera ausgerüstet,sende ich Ihnen in lockerer Reihenfolge Fotos von unserer 10 M,z.Zt.hoch und trocken. Simples Winterlager mit Asy-Twin-Kielen.

Weihnachtsgrüße von Jürgen Küpper<

und

>Sehr geehrter Herr Reinke, hier nun ein Foto von unserer 10M. Mit dem Boot sind wir sehr zufrieden bei jedem Wetter.

Grüße von der SY "JUELLA" Jürgen Küpper<

Noch nicht beim Segeln, sondern beim Ausbau seiner 11MS ist Herr Schubert (oben links). Das Boot im Vorgarten reizt immer wieder Spaziergänger beim Winterspaziergang zu neugierigen Fragen.

Noch ein längerer Weg liegt vor 13M- Türschmann (oben Mitte + rechts): dort wurden gerade die Spanten aufgestellt:

Schneller zum Ziel kommt man ja mit den Ausbaurümpfen unserer Profihelfer- unserer Meinung nach die empfehlenswertere Variante: auch dabei bleibt noch genug zu tun für den engagierten Selbstbauer.

Links: was hier auf der S11 aussieht wie ein Teakdeck, ist das >Flexiteak<- Deck mit Kunststoffleisten von S11- Klein.
Aufgrund von Kosten, Gewicht, Pflege und späteren Problemen sind wir ja eher skeptisch bei normalen Teakdecks.
Seine Erfahrungen, vor allem über die Dauerbeständigkeit, mit diesem alternativen Belag wird uns Herr Klein hoffentlich später berichten.

Speziell viele unserer aktiven Kunden freuen, sich wenn Sie ein diesem Bereich nicht nur schöne fertige Schiffe sehen, sondern auch Details während der Bauphase.

Deshalb nachfolgend eine Reihe guter Fotos von 16M- Hübner, für die wir herzlich danken. Gut ist hier der Bauverlauf zu sehen:

Neues auch von der FREYDIS: Familie Wilts konnte sich trotz anderer Planungen nach 25 Jahren, 200.000 sm und vielen gemeinsam überstandenen Gefahren (alle Bücher hierüber auch auf der Homepage) nicht von dieser modifizierten HYDRA trennen: die FREYDIS wurde komplett renoviert und befindet sich nun auf der 7. Weltreise. Mitsegeln ist wie immer möglich. Die Route geht über Hawaii nach Alaska.

Von uns hierzu viel Erfolg!

Da wir gerade bei guten Wünschen sind: im Januar 2005 hatte unser langjähriger HD- Lieferant SEGELWERKSTATT STADE sein 20- jähriges Jubiläum gefeiert. Herzliche Glückwünsche hierzu an Britta und Jens Nickel und weiterhin ein glückliches Händchen bei Euren vielen Innovationen- macht weiter so.

Nicht mehr ganz aktuell: bereits im letzten Jahr wurden in den Sonderbailagen zum 100jährigen Jubiläum der Zeitschrift DIE YACHT unter anderem die > die 100 wichtigsten Bücher über den Segelsport< vorgestellt:

Darunter auch das Buch >YACHTBAU< (Delius Klasing) von Kurt Reinke und seinen Mitautoren. Die YACHT dazu:

>Reinke hat mit diesem Buch und der Popularisierung des Knickspanters eine ganze Selbstbau- Bewegung ausgelöst. Die Bibel der Eigenbauer erschient bereits in 5. aktualisierter Auflage.<

Wir freuen uns natürlich und sind auch stolz darauf, dass die Leistungen von Kurt Reinke auch in diesem Rahmen anerkannt wurden.

FABIAN- BOOTE hat einen neue CD mit Fotos, Preisen und Ausbaustufen der OMEGA F fertiggestellt. Hieraus eineige Fotos vom Innenausbau

AKTUELLES vom 19-1-05:

TRANS- OCEAN- PREISE 2004 FÜR REINKE- YACHTEN- HERZLICHE GLÜCKWÜNSCHE!

Silke und Hermann Bischoff, SJ "Hanta Yo 11", aus Wardenburg-Achtermeer, segelte mit einer "Reinke 12 Rehberger" , Kielyacht, slup getakelt, 12,50m Länge, 1999 bis 2004 um die Welt. Ihre Weltumseglung dauerte 5 Jahre und führte über Gran Canaria in die Karibik, etwas abweichend von der üblichen Route wurde auch Mexiko besucht. Bis zum Panama-Kanal in den Pazifik und schließlich nördlich um Australien herum führte der Weg durchs Mittelmeer nach Marmaris in der Türkei. Über die Walbegegnungen im Vava'u-Archipel sollten sie vielleicht noch einmal gesondert für die "TO-Mitteilung" berichten.


Johanna und Otto Max Zimmermann, SJ "Astronotus II", aus Soest, (Heimathafen Wilhelmshaven), ging bereits das dritte Mal mit einer "Hydra" aus Stahl, selbst hergestellt, sloop getakelt, 15,oom Länge, mit seiner Frau Johanna auf Weltumseglung. Die Fahrt mit der "Astronotus 11" dauerte von 1998 bis 2004. Start war am 01. September 1998, nach dem besuch von Lissabon kreuzten sie den Atlantik, um nach Fernando de Norhona zu kommen. Hier aber wählten sie dann den Weg "anders herum", Cape Town wurde angelaufen, im südindischen Ozean die Kerguelen besucht, sehr stürmische Zeiten - schrieben sie - Tasmanien umrundet, Australien an Backbord gelassen, nördlich segelten sie bis Cairns und wieder zurück. Über Neukaledonien segelten die Zimmermanns erneut nordwärts bis hinauf nach Alaska, folgten der nordamerikanischen Küste, um dann von Vancouver zu den Marquesas, Tuamotos, Tahiti und um zu, ihre reise fortzusetzen. Von Südamerika führte der Weg schließlich in einem Schlag von Cap Virgines in Chile zu den Azoren, in 90 Tagen ca 7.000 sm. Der Rest, von den Azoren über Plymouth bis nach Wilhelmshaven, war daran gemessen, nur noch eine "Kleinigkeit". Da Otto Max Zimmermann für seine erste Weltumseglung bereits 1975 die Trans-OceanMedaille erhalten hat, bekam er 2004 den Weltumseglungspreis.

Trans-Ocean-Preis 2004

Wie üblich, stets zum Schluss, ist die Vergabe des Trans-Ocean-Preises der Höhepunkt des Abends. Und wie immer weiss außer der Jury niemand vorher, wer den Preis gewinnt. Die beste seglerische Leistung des Jahres hatte die Jury zu finden. Dazu führte Commodore Bellmer aus, dass die Jury sich auch in diesem Jahr für einen "Trans-Oceaner" entschieden hat, der mit kleinem Budget und kleiner Crew große, lange, erfolgreiche Reisen unternommen hat, nicht nur eben zum Nordpol und zurück, sondern, neugierig auf Land und Leute, um den Globus segelt, über weite Strecken auf See von Küste zu Küste.

Unter TO-Stander segeln jung und alt, von Kleinkind bis zum hoch betagten Rentner findet sich alles auf den Booten, vom Vorschüler bis zum hoch dekorierten erimitierten Wissenschaftler sind alle Berufe vertreten. Sie alle verbindet eins, die Liebe zur See, zum Segeln, zur Freiheit, die sie draußen auf dem Meer noch finden. Ein solcher "TransOcean-Segler" ist der Preis-Gewinner, ein Seglerpaar, das schon viele Jahre gemeinsam auf ihrem Boot verbracht hat, schon in jungen Jahren ihre Leidenschaft für das Segeln und die See entdeckt hat, die sie nicht mehr losließ. Ob diese Weltumseglung ihre letzte große Langfahrt sein wird, darf man sicherlich bezweifeln, fuhr Helmut Bellmer fort. Die in 2004 beendete Weltumseglung war die besondere Leistung des Jahres, die von den Seglern alles abverlangte, insbesondere auf dem Weg von Südamerika zu den Azoren, war die einhellige Feststellung der Jury. Die Preisträger sind Johanna und Otto Max Zimmermann.

90 Tage haben sie gebraucht, um von Cap Virgines/Chile zu den Azoren zu segeln. 7.000 sm nonstop in Flaute, Starkwind, mit Sorge um ausreichende Verpflegung, zur Neige gehender Proviant und Wasservorrat. Diese letzte große Etappe ihrer Weltumseglung hat sie an den Rand Ihrer Leistungsfähigkeit geführt (aus Sportschipper 1-05)

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KATAMARANE KENTERN NOCH IMMER!

Allen, die meinen, dasss das Risiko des Kenterns von Katamranen zu vernachlässigen ist, sollten 3 Meldungen aus den Seenotfällen Oktober/ November 2004 unter www.esys.org zu denken geben:

Katamaranbesatzung nach Kenterung unter Wasser eingeschlossen

(21.10.2004) - Zwei Seemeilen nördlich von Bay Harbor, Michigan, kenterte am 19. Oktober der 42 Fuß lange Katamaran "Starry Night"...Taucher fanden die 3-köpfige Besatzung der "Kerry Night" in der Kabine eingeschlossen. Sie halfen den Schiffbrüchigen an die Wasseroberfläche, wo sie Rettungsschwimmer in Empfang nahmen und auf das Küstenwachboot brachten. Mit leichten Unterkühlungen wurden sie nach Charlevoix gebracht.

Katamaran vor Florida gekentert

(18.10.2004) - Fünf Seemeilen vor Egmont Key, Florida, kenterte am 15. Oktober der amerikanische Katamaran "Endeavor". Die neunköpfige Cr
ew meldete, dass sie in eine Rettungsinsel gehen würde. Die Küstenwache von Clearwater nahm mit einem Hubschrauber und einem Flugzeug die Suche nach dem Schiffbrüchigen auf.

Glückliche Rettung eines Einhandseglers vor Marokko

(18.11.2004) - 30 Meilen vor Marocco kenterte am Nachmittag des 14.11. der ..Katamaran eines australischen Einhandseglers. Er fand sich in der Dunkelheit des umgedrehten Rumpfes eingeschlossen wieder und konnte mithilfe seines Mobiltelefons seine englischen Sponsoren erreichen. Die alarmierten die Küstenwache, die wiederum die marokkanischen Behörden informierte. Nachdem diese die Schifffahrt im fraglichen Seegebiet um Hilfe gebeten hatte, fand der Containerfrachter "CMA CGM Rabat" das Boot acht Stunden nach der Kenterung und rettete den Skipper unversehrt.