Fotos, Aktuelles und Erfahrungen von Selbstbauern sowie REINKE- Schiffe, die uns selbst über den Weg gefahren sind- Teil 2008-2009:

Photos, actual news and experiences from self- builders as well as REINKE- Yachts which we met ourselves- Part 2008+2009

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Am 17.10.2009 kehrt die S11 JUST DO IT mit Martin Birkhoff und Anke Preiss nach über 5 Jahren/ 40.000 sm (davon 12.000 einhand) zurück an die Weser:

Großer Bahnhof mit Empfangsflotte, Feuerlöschboot, Shantychor und Gulaschsuppebeim Weser- Yacht- Club Lemwerder- wir waren dabei.

Von uns herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Reise unten herum um Südamerika

Bewährt: Windpilot- Selbststeueranlage Fako- Binde für Fensterabdichtung: weiterhin dicht, auch wenn die Binde unter Wärme nach außen kriecht.

Noch besser könnten ZK (Zellkautschuk- Dichtungen) sein

Refleks- Ofen: nie Probleme

Ohne Bild: Kugellagerrollen: keine Probleme mit dunklen Rollen, während siche weiße oder helle Rollen unter UV zersetzten.

Martin hat unterwegs auch viele andere REINKE's getroffen: danke für diese letzten Fotos (NACHAHMUNG ERBETEN!; mehr auf früheren Seiten) und die Original- Kommentare dazu:
SANUK

Sehr schöne Reinke 10M, in Kemer, Türkei

MIRA

Sehr schön gebaute 13M mit kleinen, sehr überlegten und überzeugenden Modifikationen, Paphos, Griechenland.

MANATI: Hier habe ich doch lange gerätselt. Aber das ist wohl eine 13M in der Ausführung Westentaschenpanzerkreuzer. (Spontaner Eindruck: der Name ist wahrhaft passend gewählt.) Nun ja, auch die Manati wird ihren Weg machen, nach dem Motto, und sie bewegt sich doch. Der Vorbesitzer hat angeblich alle Änderungen mit Deinem Vater abgesprochen. Nun, wer´s glaubt. Abgesprochen heißt ja noch lange nicht abgesegnet. Ursprünglich aus Hamburg, nun unter Schweizer Flagge.
SHASSADA Reinke 13M aus Rostock mit modifiziertem achterem Aufbau, Schwiegermutterreling (grins) und mächtigem Doghouse. Steht am Beginn ihrer großen Reise. Getroffen im Ankerfeld vor Cascais, Portugal TINTENFISCH II

Euro, Finike, Türkei

ISIS

Modifizierte Hydra, Finike, Türkei

YARA Modifizierte Reinke Hydra, gebaut in Rußland, verkauft nach Israel, liegt in der Ashkalon Marina:

Unten: HOPPETOSSE (Sofern ich auf die Entfernung den Namen richtig gelesen habe.) Sehr schöne Taranga im Royal Club Nautico, A Coruna, Spanien

NAMENLOS Stahl-Secura mit Kimm(!)kielen, gerade von einem englisch-südafrikanischem Paar in Faro erstanden. Segelt nun unter englischer Flagge (Red Insign). Gesehen in Alvor, Portugal FOUFOU Reinke Super 11 mit österreichischer Nationale. Trizonia, Griechenland

Rechts: 10. Januar 2009 19:20 Mail Von: Uwe Klosz:.....

Bei der Gelegenheit als Anlage meines 10 M (Segelnummer 121) zu Wasser 1997,
Vor einigen Jahren hatte ich die Kimmkiele abgesägt und dafür einen Mittelkiel eingebaut.
Blei 1850 kg, Tiefgang jetzt 1,75 m.
Damit kann ich eine gute Höhe am Wind segeln.

Unsere Antwort: vielen Dank für Ihre Mail und die Fotos. die ALUSCHI ist mir schon mehrmals positiv in Heiligenhafen aufgefallen- leider war nie jemand an Bord.

Das Sie mit fast doppeltem Tiefgang bessere Höhe laufen ist klar- die ASY- Twinkiele sind gedacht für akzeptable Höhe bei GERINGSTEM Tiefgang

Oben: Diese 12M sahen wir im Mai 2008 vor Kiel

Unten: diverse 10M:

10M AUGUSTE K in Dyvig 5-08

Unten : noch in Bau: 10M von Nicolaysen:

2. Dezember 2008 19:25Von: Henning Nicolaysen
Betreff: 10m (2 Fotos 10m-nicolaysen-...)
Hallo Herr Reinke,
Sie sind doch immer an Infos interressiert, deshalb hier ein paar Bilder meine 10m.
Die Aufnahme des Decks ist im September entstanden, unter Deck ist ca. 2 Wochen alt, zeigt das Dämmmaterial PE Trobloc von Gaugler und Lutz. Aktuell montiere ich Blindhölzer.
Mit freundlichen Grüßen
Henning Nicolaysen (1+2)....

...und 10M von Hentrich (3)

Oben: 10M im vollen Hafen von Läsoe: die Twinkiele erlauben den Logenplatz an der Böschung

Unten rechts 10M vor Norddeich (1+2)...

...und die USCHI von Paulsen (3) beim Sommerurlaub in Borkum

Unten Mitte: die WADO von Herrn Isermann von der Weser vor Juist

Oben: Subject: ...an einem Punkt

20 Jun 2007 20:14:28 +0200From: juergen-kuepper

Sehr geehrter Herr Reinke, nach durchsicht der Fotoseiten Ihrer Adresse fiel mir auf: Krantransport an einem Holepunkt gabs noch nicht!
Das ist mit unserem 10M jedes Jahr 2x schon ein eingespielter Transport! Hier anbei das dazugehörige Foto....
Sonst sind wir weiterhin mit unserem 10M zufrieden. Im letzten Sommer gings nach Polen und auf dem Rückweg über Bornholm.
Nächstes Jahr gehts nach Holland und England.

Mit freundlichen Grüßen Jürgen Küpper

Oben links: im Winterlager: 10M von Klein,

Oben Mitte: 10M's und Euro Rock'n Roll(unten) im Winterlager Deters an der Weser und die Rock'n Roll auf dem Wasser (rechts + links)

Rechts+ darunter: EURO- PAULUS 2008 in Bockholmwiek

Unten + Links daneben: sehr sauber gebaute EURO- HEAVENSGATE auf Norderney 2009

Die EURO von Herrn Marquardt fuhr uns Oktober 2008 vor Travwemünde vor die Linse, als wir eiegentlich unseren Sohn Sverre bei der Deutschen Europe- Meisterschaft (Hintergrund, Platz 4) beobachteten .... ...während wir die ehemalige EURO von Herrn Piert während der Europe- Regatten der Kieler Woche sichteten
Oben: ganz so weit ist die EURO von Herrn Bayr im November 08 noch nicht- aber 2009 sollte sie in Ueckermünde ins Wasser

Rechts+ Links: In Norddeich trafen wir dieses Jahr auch die ehemalige 11MS von Kurt Reinke wieder- nach 13 Jahren in Alu natur immer noch in Top- Zustand

22. Januar 2008 14:07Von: 11MS- Markus Schubert

Ihre Erfahrung und Ihren Ratschlag hat mir viel geholfen und viel bedeutet. Ich möchte diesen auch weiterhin nutzen. ........

Zwecks Erfahrungen beim Ausbau ist eine homepage im Aufbau. Zur Zeit sind noch keine Lohnenswerte Inhalte darauf, auch die Bilder werden noch besser ausgesucht.

Mir waren die Bilder und Berichte von www.lindenthal-leipheim.de ebenfalls eine große Hilfe, die ich über ihre Seite gefunden habe, und auch der Kontakt zu anderen Ausbauern, die aktiv segeln, zB.: bezüglich Motor und marinisieren usw.

Ich hoffe mit meinen Erfahrungen auch anderen helfen zu können. Positiven wie negativen Erfahrungen. Wobei die negativen fast ausschließlich dadurch Ihren Anfang nahmen, dass einfach von Ihren bewährten Vorschlägen, oder denen Ihres Vaters abgewichen worden ist. Ich kann wirklich nur empfehlen, einen Rumpf von einem Profibauer zu nehmen. Ich hätte mir zwei Jahre und viel brass schenken können. Die ganzen Ausbesserungen kosten so viel Zeit.

Schon in Fahrt: 13M- GRACE 2008 vor Sejerö, Dänemark

Ohne Bild: 26-12-07 Info von 13M-Meyer: sehr geehrter herr reinke,

danke für die infos.
alles gute zu den feiertagen.
mitsegelgelegenheit auf der "Grid" - segel nr. 115 - ist z. zt. ab heimathafen seedorf auf rügen nach vereinbarung immer möglich.
die hompage ist nun im netz - nach doch erheblichen anlaufverzögerungen. einiges ist auch noch nicht so, wie es sein soll, aber das wird noch.
www.sy-grid.de

Unten: 15M-PATINA III im Nord- Osrseekanal 2008

Oben:Soll 2010 in Fahrt: 13M von Michael Rose mit Kork- Deckbelag

Unten: mal wieder gemeldet (10-08): 15M PALOMA von Karl Buschman auf dem Ijsselmeer:

Hallo Peter,
ich hoffe Euch geht es gut.
Die La Paloma hat bereits ca. 22.000 SM gefahren und es macht uns immer noch sehr viel Freude.
Jetzt zu meinem Problem:
An den Püttings treten immer wieder elektrochemische Korrosionen durch die Edelstahlbolzen von den Tongels auf.
Gibt es da Neuerungen, die ich einbauen könnte (Hülsen oder sonstiges)?

Antwort: Moin Kalli,
Die Bolzen könntest du in Korrex- Isolierhülsen (von Dubo- Schweitzer, Adresse auf unserer Homepage) einsetzen. Dafür müsste die Bohrung im Pütting, wenn überhaupt, nur gering größer aufgebohrt werden.

Wenn du die Hülse dann stramm im Pütting mit Dichtmasse einsetzt, reduziert sich auch die Möglichkeit von Spaltkorrosion zwischen Hülse und Pütting.

13M- Meldung ohne Foto:

23. Oktober 2008 21:01Von: Sigi Lehner

Betreff: Meldung

Hallo Herr Reinke,

wollte mich mal wieder aus Niederbayern melden.Unser Boot ist nach einer Bauzeit von 20 Monaten fertig und kompl. ausgerüstet.
Leider musste die Bootsüberführung, wegen einer schweren Verletzung,aufs nächste Jahr verschoben werden.
Nach wie vor bin ich von diesem Bootstyp zu 100 % überzeugt und begeistert.Das Boot kann besichtigt werden, auch Infos zu den einzelnen Gewerken gebe ich gerne weiter.Meine Homepage www.criona.de wird demnächst aktualisiert und für interessierte Bootsbauer, werde ich am 14.11.2008 bei einem Bootsbauertreffen, einen Vortrag in München abhalten zum Thema: Reinke - Bootsausbau- Planung - Organisation - Durchführung - Materialkosten

Liebe Grüße aus Deggendorf

Lehner Siegfried

Und noch ein Propeller- Tipp von 15M- Breuer: 13-1-08: Die Blue-Chip hat seit August Gori(Falt)propeller unter dem Schiff. Bei schwächeren Winden ist das Schiff auf allen Kursen mindestens um einen Knoten schneller geworden. Der Starkwindtest fehlt noch, eben weil wir bei Schietwetter noch nicht draußen waren. Es scheint, als wenn auch die Luvgierigkeit etwas abgenommen hat, aber zu einer eindeutigen Aussage müssen wir wohl mal bei ordentlich Wind raus.

Zu selten erhalten wir solch schöne Spiaufnahmen wie hier von der 16M- Müller (Mitte+Rechts+ großes Bild) und S10-Haye (unten, bei der Nordseewoche- Regatta nach Helgoland-
2. Gruppenplatz!)- danke dafür- zur Nachahmung empfohlen!

Müller- Meldung vom Januar 2008:

>Hallo Herr Reinke,

Ich wollte mal wieder was von unserem 16er hören lassen, liegt jetzt auf Sardinien, direkt neben unserer alten "Briseis" jetzt "Brigo" (siehe Foto)
Wir sind sehr zufrieden mit dem Schiff und konnten es auch schon ausgiebig testen auf unserer Reise um Europa.<

Wiederholungstäter: die 16M- ALKYONE ist bereits die 2. Reinke von Hans Müller. Beide Kaskos jeweils von Rehberger.
10. September 2008 22:32Von: Dr. Hans C. Müller (16M)

Betreff: Re: AW: Twinkiele (3 Fotos 16m-mueller-080910--...jpg)

Hallo Herr Reinke,

Anbei nochmal 2 schöne Spi Bilder. Wir haben mittlerweile noch eine schöne Starkwindtestreise in der Ägäis hinter uns gebracht (sehr zufriedenstellend!!). Das Steuerproblem (welches eigentlich ja keines ist)ist nicht zu leugnen. Sicher habe Sie recht, das vorbalancierte Ruder wirkt sehr gut, allerdings (wohl aufgrund der Größe und des Gewichtes der Yacht)etwas verzögert, was zum übersteuern verleitet. Dennoch wäre m.E. die Kursstabilität eines Mittelkielers besser. Wir habe nicht vor die Twinkiele wieder abzubauen, die Vorteile liegen auf der Hand. Mittlerweile haben wir unseren Autopiloten (Raymarine mit Drehstabilisierung) so weit, dass er sauber mit der Windmessanlage zusammenarbeitet und das ist wirklich der Weg zum perfekten Segeln. Raum funktioniert es super und am Wind ist es schicht genial. Ich segle seit 40 Jahren und bin unzähliger Regatten (teilweise auch sehr erfolgreich) gesteuert, aber das bringe ich beinahe von Hand nicht so gut hin und schon gar nicht über längere Zeit. Der Effekt der geringeren Abdrift mit dem Twinkielen ist übrigens einwandfrei nachzuweisen.Insofern sehen wir derzeit keine Anlass irgendetwas zu ändern.

Schöne Grüße aus München Hans Müller

Die Bilder oben erhielten wir vom ehemaligen Eigener der HYDRA DUO mit folgender Mail kurz vor Weihnachten 2008:

Hello Peter

I recently found your web site and see that you have pictures of various yachts that have come from the Reinke drawing board.

I was lucky enough to own 'Sagittarius' - originally built in Poland in 1998. Under my ownership between 2003 and 2005 she became 'Sagittarius of Plymouth' during which time she had a major internal refit & systems up grade and was used as a charter yacht in the Med. She is now called 'Santa Maria Australis' and is being used for Adventure Charter out of Puerto Williams, South America.

Kind regards

Chris Learmonth

Die SANTA MARIA AUSTRALIS ist zu chartern ab Ushuaia zusammen mit der HYDRA 'SANTA MARIA', die wir dort Weihnachten 2008 vor die Linse bekamen

Auch die OMEGA wird weiter gebaut- in Holz, wie hier (oben) in Italien:

29. April 2008 19:39
Betreff: Foto von meiner Omega - Christian Franke

einen lieben Gruss aus Sardinien...Habe den Winter hier in der Strasse von Banifacio zugebracht,mittlerweile habe ich meine Omega auch bei Starkwind testen koennen. Vor Korsika (Westseite) bei 40kn Wind und viel Welle(s. Foto) im Surf mit 11kn... Die mich begleitende Bavaria 32 ist leider nicht rangekommen, sodass es keine Fotos vom Surf gibt...Bin sehr beruhigt, dass das kleine Boot auch bei dem speed auf Kurs bleibt. ...

Rechts: einen ältere Kunststoff- Omega in Nordenham 2009 kurz vor Saisonende, gesichtet bei unserem schon tradidionellen Absegeln bei "Cafe Sander"

Diese HYDRA aus St. Petersburg sichtete Knut Haye beim Besuch mit seiner S10 auf Helgoland,....
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Unten: SYPER-HYDRA BARBARA Mai 08 im NOK, vor Jahrzehnten von Lehrlingen einer großen Firma im Ruhrgebiet gebaut und immer noch gut in Schuss

....diese S10 haben wir selbst dort gesichtet im Mai 2009,....
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(Tipp am Rande: die Durchfahrtshöhe im NOK hätte selbst für die SUPER-HYDRA MIT Mast gereicht)

... und diese S10 September 2008 in der Ostsee.


Montag, 14. Juli 2008 09:20Von: Niels Bruhn (kein REINKE- Bauer, aber bestätigt die guten Erfahrungen mit ASY- Twinkielen)

Betreff: Bilder S11-Mira (unten rechts)

Moin Herr Reinke,
anbei 3 Fotos der bildschönen und gut gebauten S11 "MIRA" vor Heiligenhafen, vom 13.Juli2008.
Leider nur mit dem Fotohandy, daher von schlechter Qualität, aber immerhin...
Die Mira hatte ich mir letztes Jahr angesehen, das Schiff ist von hoher Qualität, auch hinsichtlich des Ausbaus....

Unser Schiff ist nur 8,6m x 2,5m x 1m und hat Twinkiele, in diesem Jahr erstmalig mit einer asymmetrischen Kielform, die ich im Strömungssimulator entwickelt habe - das Ergebniss ist sehr ähnlich zu den von Ihnen verwendeten Kielprofilen, um nicht zu sagen, annähernd gleich. Tja - scheint also nahe am Optimum zu sein, denn das Boot läuft gut 0,5Kn schneller und ist signifikant lebendiger...

Die Abdrift ist allerdings durch die asymmetrische Kielform eh sehr gering nach dem Umbau. Auf 35SM sind wir jetzt 1 Stunde schneller am Ziel als die Jahre davor!

Alles S11:

Oben links+Mitte: S11 aus 95 von Herrn Grosse- Hagenbrock, 2008 als zu verkaufen gemeldet nach diversen längeren Törns

Links eine Aufnahme von Herrn Schellhase, rechts die THALIA fuhr mir beim Warten auf die Fähre frühmorgens auf der Weser vor die Linse

17-8-08 von S11- Wittwer: hallo herr reinke

tja, ist schon etwas länger her, seit unserem letzten kontakt - hoffe sie mögen sich noch an uns erinneren…

wir sind die schweizer mit der s11, die familie wittwer, welche damals vom schweizer fernsehen interviewt worden sind…

unsere reise hat uns nun in die südsee geführt und wir werden in den nächsten tagen bora-bora ansteuern und geniessen.

die s11, unsere chenoa hat uns sicher hierhergebracht und ich bin immer noch von der konstruktion rundum begeistert; sprich was meine erfahrungen segeltechnischer art, konstruktiv - sprich sicherheitsaspekt und stabillität betrifft. konnte ich doch mal bei einem „rennen“ einer yacht mit kurzkiel, gfk, und leichtbauweise…die höhe und geschwindigkeit halten - und das mit meinen 11.5 tonnen gesamtgewicht!!! und und und, es gibt einiges was ich dazu noch schreiben könnte…

weiters sehen unsere pläne ungefähr so aus, dass wir gegen ende des jahres new zealand oder australien ansteuren werden und die chenoa verkaufen möchten. tja, so geht das mit kindern halt - die sollen ja auch in die schule; unserer grösserer müsste gesetzeswegen schon eingegliedert werden… und ich auch wiedermal etwas geld verdienen und nicht nur ausgeben ,o))

also, falls sie einen interessenten wüssten, der anstatt selber bauen lieber eine gute relativ neue fertige kaufen würde… würde uns natürlich freuen, diese über sie weiterzugeben als im „fünften“ kontinient einen käufer zu suchen….

unsere chenoa ist familientauglich, und hat einiges implementiert - was auf unserer homepage zu sehen ist ( www.chenoa.ch.vu )

...ganz sonnige grüsse aus raiatea

hansjörg wittwer

(Diese 4 Fotos der CHENOA wurden entnommen von der nebenstehenden Homepage- danke dafür)

SO bitte nicht:

Heckverlängerung ja, aber nicht so wie auf dieser S10 im Winterlager an der Lesum 2008: die Querplatte achtern hinter der unten offenen Plattform dürfte stark durch Wasser schleifen und bremsen

Unten: Leider gibt es wenige Rückmeldungen unserer Motorbootbauer: umso dankbarer sind für für diese Bauzustandaufnahmen aus 2007 der TOURINA 120 aus der Schweiz: >10. Januar 2009 16:34Von: Ernest Wolf Betreff: Tourina 120

.... Am 14.Mai 2008 ist geht’s ins Wasser und ab 30.Juni 2008 ist das Schiff unser Zuhause.<

Zum Ende noch ein paar Klassiker: Eine TARANGA (rechts) und viele SECURAs.

Achtung die SECURA oben ist ein NEUBAU aus Alu von Herrn Pressl aus Österreich- ließ sich nicht auf die aktuellen Typen umstimmen:

>9. Juni 2009 10:01Von: Andreas Pressl

Betreff: Fertigmeldung Secura

Bin nach acht jahren nach erhalt der baupläne jetzt endlich fertig mit meiner secura.
boot schwimmt und funktioniert.
Vielen dank für die jahrelange beratung per mail !....(weiter nächste Spalte)

.....Liege jetzt in wien an der donau,ab ende juni gehts dann stromabwärts richtung schwarzes meer und dann ins mittelmeer.
Bin schon gespannt auf die segeleigenschaften !
Fahrt unter motor mercedes OM615 55 PS mit 2200 U/min knapp über acht knoten.
Dabei saugt es das heck ganz schön rein !...
...Wasserlinie stimmt nicht ganz, bin achtern ca. 5cm heraussen,kann man glaube ich mit beladung ausgleichen.
Sonst funktionierte alles auf anhieb und boot lässt sich exact steuern.
Anbei noch ein paar fotos Vielen dank für alles und schönen tag noch !<

RÄTSELFRAGEN:

Alte Erkenntnisse neu entdeckt:

1: was für ein Boot steckt wohl hinter diesem Ausschnitt mit Pictogramm FENDER HIER VERBOTEN?

2. Und wie ist es wohl mit der Seefähigkeit eines Schiffstyps bestellt, an dem dicht über der Wasserlineie nicht einmal ein Fender gegendrücken darf?

3. Und ist das Warnschild SEESCHLAG HIER VERBOTEN schon abgefallen?

4. Darf die Crew überhaupt von Bord? Es könnte ja jemand beim Anlegen gegen die Fender- Verbotsstelle gegentreiben....

3! Boote lagen hier längsseits auf Anholt- der Eigner ging übers Päckchen und bat den Aussenlieger, weitere Schiffe abzuweisen "wegen zu hoher Belastung auf sein Boot" (angesagt waren 4 Bf von hinten!)

PREIS: wenn Sie die Fragen genau so beantworten wie ich, gibt es als ersten Preis den SICHERHEITSGEWINN!

LÖSUNG: HIER

Was mein Vater vor nun fast 40 Jahren propagiert hat, hat nun auch die YACHT in Heft 7-09 NEU entdeckt:

<<Segelphysik-Segelpläne- Stärken und Schwächen: breite Topp- Takelung (wie HD- Yachten) im Vortrieb ab 22° Kurswinkel überlegen. Nur höher am Wind sind hohe schalnke Riggs effektiver.

Zitat:

" WAS DAS OPTIMALE FAHRTENRIGG KÖNNEN SOLLTE

Es gibt Indizien, dass. moderne Fahrtenrings für ihren Einsatzbereich nicht effektiv genug sind. Das hohe Rigg mit üppigem Groß und kleiner Fock ist am Wind zwar stark, aber schwach, wenn sein Skipper abfallen darf. Die Fock twistet extrem auf, wenn sie nicht von einem Barberhauler kontrolliert wird, und verliert viel Druck. Der gefierte Großbaum schwenkt neben die Mittschiffslinie, der Segeldruckpunkt entfernt sich seitlich vom Lateraldruckpunkt. Das Schiff erhält eine drehende, luvende Komponente, die mit Gegenruder ausgeglichen werden muss. Die laterale Balance funktioniert nicht mehr. Ein Segelplan mit großer Gemea ist dafür weniger anfällig. Noch besser: Ein Raumwindsegel. Rollbare Code Zeros, flache oder runde Gennaker. Am besten ein ein Bugspriet, damit der Segeldruckpunkt weiter nach vorn wandert. So haben es schon die Oldtimer gemacht.<<

Decksalon und Selbstwendefock meines Vaters werden immer häufiger kopiert, die von ihm mit vorangetriebene Blisterentwicklung steht jetzt als Gennaker ganz hoch im Kurs, vereinzelt tauchen auch schon assymetrische Twinkiele auf.

Der ober erwähnte Bugspriet ist als Bugplattform mit zusätzlichem Nutzen beim Ankern oder An- Bord- Kommen schon seit Jahrzehnten Standard bei uns.

Vielleicht wird demnächst dann auch die breite HD- Topp- Takelung häufiger auf Serienbooten zu sehen sein? Speziell für Langfahrtsegler sollten die geringen Vorteil des Hochriggs hoch amWind zu vernachlässigen sein und bessere Performance mit Schrick in den Schoten oder raumwinds zählen.

Wer weitere Argumente braucht: im August 09 kollidierte die Fähre SCHLESWIG- HOLSTEIN im Fehmanrbelt mit einer amerikanischen Metall. Segelyacht. Diese wurde stark beschädigt, blieb aber schwimmfähig und die Crew unverletzt. Es darf spekuliert werden, wie es hier der Crew einer modernen GFK- Grossserienyacht ergangen wäre..............

Wer trotzdem auf Katamarane steht, sollten sich mal den Artikel in der YACHT 6-09 durchlesen, der Tipps zum Handling mit Katamaranen geben soll, u.a.(kurz zusammengefasst) :

2.Reffpunkt nicht erkennbar, Kat kann unterschneiden und diagonal kentern.

3. Kreuzen: Fahrtenkats deutlich weniger optimale Höhe als Monohulls: 55-60° einplanen.

6. Kats schwoien vor anker mehr als Monos. Ist seitenwindempfindlicher.

7. Trockenfallen + beachen trotz Werbefotos nicht empfohlen: schwere Beschädigungen bei Schwell möglich.

8. Kats schneller als Monos? Viele Crews über Speed enttäuscht, da Boote immer schwerer werden und Kats auf Mehrgewicht kritischer als Monos reagieren.

9. Kats bleiben manchmal bei Wende im Wind stehen: Fock bei Wende backhalten oder halsen.

10. Sehr großes Großsegel schwer händelbar, E-Winsch empfohlen, und langer Baum schlägt gefährlich beim Segelbergen

Zu guten Schluss noch ein Tipp:

Viele Eigner verschiedenster Segelyachten haben ein Problem mit schwingenden und klappernden Masten bei Wind, hervorgerufen durch Unterdruck bei Umströmung des Mastprofils.
Als Lösung muss die Windströmung unterbrochen werden: Turbulenzstreifen am Mast sind widersinnig, stören dann ja auch die Anströmung beim Segeln.

Fender am Mast hochziehen: hilft, aber dann schaukelt sich evtl. der Fender auf und schlägt gegen Mast- noch schlimmer.

Manchmal hilft ein leerer Segelsack, auf der Luvseite mit Abstand zum Mast hochgezogen. Andere, möglichst nicht runde Objekte könnten wohl ebenfalls helfen.

Viel Glück beim Probieren